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25.3.2017 

Abbau der großen Plakatwand an der B 131 

Wer heute ab Mittag zwischen Feldkirchen und Ottensheim unterwegs war, hat festgestellt: weg ist sie unsere Plakatwand. Das hat nichts damit zu tun, dass unsere Arbeit erledigt wäre - ganz im Gegenteil! Wir hören auch nicht auf. Dazu gibt es (leider) keinen Anlass. Die Plakatwand war immer nur auf Zeit geplant. Die Bewilligung ist abgelaufen. 

Heute haben wir mit vereinten Kräften die große Plakatwand abgebaut. Nun ist wieder schöne grüne Wiese. Und so soll es ja auch sein. Vielen herzlichen Dank an Gerhard für die Bereitstellung des Grundstücks und die tatkräftige Hilfe mit dem Traktor!

22.3.2017

Brief an den Hr. Bundespräsidenten Van der Bellen

Es gäbe so viel zu sagen und es gäbe für einen aktiven Bundespräsidenten so vieles zu verbessern was schon seit Jahren im Argen liegt.

Aber wir wissen genau: seitenlange Konvolute wird er sicherlich nicht lesen. Also haben wir uns auf eine A4 Seite beschränkt.

Es war eine echte Herausforderung. Wie stelle ich die wichtigsten Punkte auf einer Briefseite dar? Am Ende haben wir es geschafft 4 Themen heraus zu kristallisieren.

  1. Endlich Donau-Kraftwerke nutzen, um Hochwasser-Häufigkeit zu senken: Seit Jahrzehnten ist bekannt (und anderenorts auch praktisch erprobt), dass das funktioniert. Aber das Wasserrechts­gesetz ist veraltet: Es gibt keinerlei rechtliche Handhabe, Kraftwerks-Betreiber dazu zu verpflichten, ihre Anlagen so zu betreiben, dass das Hochwasser-Risiko gesenkt wird. Das muss geändert werden.

  2. Schäden und Müllberge vermeiden: Derzeit kommt die Katastrophenhilfe des Bundesheers immer erst nach der Katastrophe. Wir wollen, dass das Bundesheer schon bei einer Hochwasser Prognose, ausrückt, um potenziell Betroffenen bei der Bergung von Hausrat, Viehbestand, landwirt­schaftlichen Geräten, Öltanks etc. zu helfen. Das vermeidet einen Großteil des Schadens, sinnlose Müllberge und schützt die Umwelt. Sie haben es als Ober­befehls­haber des Bundesheers in der Hand!

  3. Faire Verwaltungsgerichtsverfahren: Es darf in einem Rechtsstaat nicht sein, dass Beamte der belangten Behörde selbst (ihre eigenen) Bescheide als Sachverständige begutachten. Das war bei unserer Beschwerde gegen eine neue risikoreiche Wehrbetriebsordnung so und ist – wie wir erfahren mussten - kein Einzelfall! Gerade bei komplexen Themen gibt es so keine fairen Entscheidungen.

  4. Schluss mit der Enteignung: In der nach dem Hochwasser 2013 verordneten Zone zur „freiwilligen  Absiedlung“ im Eferdinger Becken wurde ein pauschales Bauverbot verordnet. Auch Bürger, die sich das Absiedeln gar nicht leisten konnten, sind von einem Bauverbot betroffen, das auch HW-gerechte Umbauten vereitelt und daher ihre Häuser massiv entwertet. In einem Rechtsstaat darf es eine solche „Sippenhaftung“ nicht geben. Diese Bauverbote sind aufzuheben.  

Nun sind wir auf die Antwort gespannt. Mal sehen, ob unser Bundespräsident wirklich etwas bewegen will in Österreich, oder ob er sich aufs Begrüßen, Eröffnen und Bestätigen vorgelegter Gesetze beschränken will.  Vollständigen Brief lesen.

20.3.2017

Was ist in den bald vier Jahren nach dem Hochwasser getan worden?

Damit wir nicht vergessen, was alles Unglaubliches passiert ist, was alles noch zu verbessern ist und was alles bisher versäumt wurde, haben wir eine große Zeitreihe erstellt. Da könnt Ihr Euch alles noch einmal in Erinnerung rufen. Sehr gut geeignet auch Außenstehenden zu erklären, warum Ihr denn im Eferdinger Becken überhaupt gebaut habt.

Es war weder Dummheit noch Unwissenheit. Unser Hochwasser-Risiko ist gestiegen. Das liegt aber nicht am Regen. Das liegt an Ahnungslosigkeit, Ignoranz, Unfähigkeit oder Schlamperei der Verantwortlichen.

Für eine große Darstellung Bild anklicken.

(fast) unsere ganze Geschichte